Was macht FUSE-AI genau? – Eine Erklärung in Bildern

Was macht FUSE-AI genau? – Eine Erklärung in Bildern

FUSE-AI entwickelt auf Künstliche Intelligenz gestützte Software, die Ärzte bei Ihrer Arbeit unterstützt.
Was das praktisch bedeutet, haben wir in einem Film anschaulich verdeutlicht.

Doch was steht dahinter? Wie kann Intelligenz künstlich entstehen?
Eine Antwort darauf haben wir in zwei Grafiken visualisiert.


Erster Schritt: Das neuronale Netz wird trainiert

Fuse-AI Erklärung Training neuronales Netz

Ausgangspunkt ist ein untrainiertes neuronales Netz. Es besteht aus vielen Knoten, den sogenannten Neuronen, die in mehreren Schichten angeordnet und miteinander verknüpft sind.
Im nächsten Schritt wird das neuronale Netz trainiert – und zwar dahingehend, dass es zu einem radiologischen Bild , das es als Eingabe erhält, eine Klasse in der Ausgabe erzeugen kann. In diesem Fall sind dies für die Anwendung der Krebsdiagnostik die Klassen „gutartig“ und „bösartig“.

Das Training des Netzes erfolgt mittels Beispielen, d.h. jedem Bild wird eine Klasse zugeordnet. Auf diese Weise wird das neuronale Netz in die Lage versetzt, den Zusammenhang zwischen Bild und der korrekten Klasse herzustellen. Durch die Erfahrung mit sehr vielen Trainingsbeispielen wird das Netz gewissermaßen „geeicht“.

Es ist daher schließlich in der Lage, die Klassifikation an unbekannten Fällen selbst durchzuführen.


Zweiter Schritt: Das trainierte neuronale Netz in der Praxis


Fuse-AI Erklärung trainiertes neuronales Netz unterstützt Ärzte bei Diagnose

Die zweite Grafik zeigt die praktische Anwendung des trainierten Netzes. Ein unbekannter konkreter Fall wird nun dem trainierten neuronalen Netz vorgelegt.

Durch das vorherige Training kann das neuronale Netz für die Bestimmung der Klasse („gutartig“ oder „bösartig“) genutzt werden.


Künstliche Intelligenz in der Medizin:
Unterstützung für den Arzt

Das neuronale Netz ist nur eines von vielen möglichen Verfahren aus der künstlichen Intelligenz, das als Komponente in ein „intelligentes System“ eingebettet werden kann.
Als solches stellt es mit seiner computer-basierten Diagnose dem Arzt eine Zweitmeinung zur Verfügung, die ihm in der Diagnose nützlich sein kann.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin sollte grundsätzlich unterstützend wirken, nicht ersetzend. Der soll in die Lage versetzt werden, seine Diagnose durch eine zweite Meinung abzustützen.
KI-Verfahren können darüber hinaus in der Gesundheitswirtschaft eingesetzt werden, um Ärzte von potentiell automatisierbaren Aufgaben zu entlasten.

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