FUSE-AI mit Posenerkennung beim „Tag der KI“ der Universität Lübeck

FUSE-AI mit Posenerkennung beim „Tag der KI“ der Universität Lübeck

06. 12.2001 Im Rahmen der „Woche der KI“ öffnete die Universität Lübeck ihre Pforten am „Tag der KI“, dem 17. Nov. 2021, für die Öffentlichkeit. Wir haben dort unser Projekt zur KI-basierten Posenerkennung mit Alarmauslösung vorgestellt. Die Besucher*innen waren dazu eingeladen, die Technologie live zu testen.

Der Einsatz KI-basierter Posenerkennung kann die Sicherheit pflegebedürftiger Personen in Einrichtungen und zuhause erheblich verbessern. Sie erkennt Stürze und kann daraufhin einen Alarm auslösen.
Beim Live-Test bewegten sich die Besucher*innen im Sichtfeld der Kamera, sodass die KI-Software zuvor definierte Schlüsselpunkte wie z.B. Ellbogen, Handgelenke, Hüfte und Knie erkannte. Sie lokalisierte diese relativ zu ihrer Umgebung und verfolgt die Punkte in Echtzeit. Jedes Mal, wenn jemand einen Sturz imitierte, ertönte das Alarmsignal als Hinweis des Systems, dass der Sturz registriert wurde.

Bei den Besucher*innen kam unsere Installation sehr gut an und wurde zahlreich genutzt. Im Anschluss an ihren Testdurchlauf bekamen sie Fotos ihres getrackten Sturzes zugesandt.

Machine Learning Engineer Fabian Hielscher erläuterte den Besucher*innen, wie KI-Algorithmen aus Daten lernen und KI-Anwendungen die Qualität der medizinischen Diagnostik und Behandlung verbessern können. Head of C&R Juri Rohde beriet über die oftmals herausfordernden regulatorischen Anforderungen an die Zertifizierung von KI-Software als Medizinprodukt.

Lesen Sie mehr über KI-basierte Posenerkennung.

Die Lübecker Hochschulen luden gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik (IMTE) und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Rahmen des „Tags der KI“ zum sogenannten WAIhnachtsmarkt ein. Zahlreiche Besucher*innen konnten an mehr als 20 Ausstellungsständen KI-Anwendungen aus Medizin, Medizintechnik und assistiver Gesundheitstechnologie hautnah erleben und sich über die aktuellen Forschungsthemen informieren.

Dieser Tag verdeutlichte auch einem breiteren Publikum, wie essenziell der Einsatz von KI in der Medizin für eine umfassende Gesundheitsversorgung ist. Der Kongress war nach langen Phasen der pandemischen Einschränkungen ein erfolgreiches Event, um sich wieder auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und alte Bekannte zu treffen.

Foro: (v.l.n.r.): Anne Krümel, Fabian Hielscher, Juri Rohde, Matthias Steffen

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