FUSE-AI referiert beim Kongress “Digital Health” der Süddeutschen Zeitung über Deep Learning in der Medizin

FUSE-AI referiert beim Kongress “Digital Health” der Süddeutschen Zeitung über Deep Learning in der Medizin

Am 25. und 26. September 2018 fand der Kongress der Süddeutschen Zeitung "Digital Health" in München statt. Die rund 100 Teilnehmer und 40 Referenten widmeten sich den Implikationen digitaler Entwicklungen für die Gesundheitswirtschaft.

Der Vortrag von Frau Dr. Reimers-Kipping wurde in eine Session eingebunden, die mit einem Impulsvortrag von Prof. Erwin Böttinger begann: "Innovationen, Trends und Einsatz neuer Technologien - welche Chancen eröffnen sich?"
Der Inhalt des Impulsvortrag wurde von drei tbeeindruckenden Start-up Fallbeispielen aus den Bereichen Deep Learning, Virtual Reality und Robotik ergänzt und vertieft:

1. Dr. Sabrina Reimers-Kipping (Head of Medical Advisory, Founder von FUSE-AI): "Befunde generieren mittels KI-gestützter Bilderkennung"
 (Deep Learning)
2. Christian Angern (CEO von Sympatient) über "Virtual Reality im Therapieumfeld" (VR Brille zur unterstützenden Behandlung von Angstpatienten)
3. Dr. Alexander König (CEO von Reactive Robotics) zu Roboter hilft Patient: "Mit intelligenten Assistenzsystemen zur schnelleren Gesundung" (Frühmobilisierung von Intensivpatienten durch Robotikbett)

Dr. Sabrina Reimers-Kipping (Founder, Head of Medical Advisory, FUSE-AI) hielt den Vortrag über Deep Learning, die Relevanz dieser Technologie und das Produkt von FUSE-AI: Eine intelligente Software, die Prostatakarzinome in medizinischem Bildmaterial erkennt und einen vorausgefüllten Report für den Radiologen erstellt.

Abschließend wurde das Thema Smart Healthcare diskutiert: „Wie beeinflusst der Einsatz neuer Technologien die Gesundheitsbranche von morgen?“ An der Debatte nahmen Mark Düsender (Senior Vice President Healthcare Solutions T-Systems International), Andreas Kassner (Strategie- und Innovationsmanager 3M Deutschland), Laura Wamprecht (Director Pioneer Program Flying Health und Bundesverband Internetmedizin e.V.), Eckhardt Weber (Gründer und GF Heartbeat Labs) und Dr. Marc Beise als Moderator teil (Leiter des Wirtschaftsressorts Süddeutsche Zeitung).

Im Gespräch merkte Prof. Erwin Böttinger an, dass Deutschland in Punkto E-Health hinter vielen anderen europäischen Ländern zurückbleibt. Ein Beispiel, das er anbrachte, war die Einführung der Telematikinfrastruktur. Die vermeintlich neue Technologie sei im Prinzip schon heute veraltet. Im Gegensatz zu neuen Technologien wie Blockchain und intelligenten Anwendungen erscheine die Telematik wie der Walkman im Vergleich zu neuen Musik-Streaming-Diensten.

Das Potential der neuen Technologie wurde in Deutschland lange verschlafen, doch jetzt beginne langsam ein Moment des Erwachens: Politischer Wille zur Veränderung ist da, doch ist es jetzt bereits zu spät? Dies zeigt sich u.a. an den Problemen, denen deutsche Gesundheitsstartups gegenüberstehen. Der Time-To-Market dauert zu lang. Zudem ist es schwierig ein für Investoren attraktives Geschäftsmodell zu entwickeln, solange keine Vergütung für innovative Verfahren existiert, die sich auf digitale Technologien stützen. In Kombination mit der unvorteilhaften Seed-Investitionskultur ist es für Startups mit innovativen Medizinprodukten schwierig den deutschen Markt zu erschließen.

Insgesamt war der Digital Health Kongress eine wirklich spannende Veranstaltung. Frau Dr. Reimers-Kipping und ihr Team sind sehr dankbar dafür, dass Frau Reimers-Kipping zu der Veranstaltung mit ihrem Vortrag beitragen konnte.

 

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