FUSE-AI beim „Disrupt Yourself Camp“ in einer Diskussion über die Chancen und Risiken von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz

FUSE-AI beim „Disrupt Yourself Camp“ in einer Diskussion über die Chancen und Risiken von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz

Auf der Veranstaltung „Disrupt Yourself Camp - Wie erfinde ich mich neu im digitalen Wandel?“, die das Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung am 12.04.2019 gemeinsam mit dem Buchautor und Berater Christoph Keese gestaltet haben, sollten die eigenen Chancen im digitalen Wandel ausgelotet werden. In den Räumen des Museums der Arbeit in Hamburg bot das Camp dazu Input von Experten, Arbeitsphasen mit erfahrenen Coaches und Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung unter den Teilnehmer*innen.
Was bedeutet der digitale Wandel für die Zahl der Arbeitsplätze? Welche Tätigkeiten bleiben für die Menschen übrig, wenn Maschinen viel mehr Aufgaben übernehmen können als bisher? Und welche positiven Effekte hat Disruption? Über diese Fragen diskutierten der Journalist und Autor Christoph Keese, Wirtschaftsforscher Jens Südekum von der Universität Düsseldorf und Sabrina Reimers-Kipping, Mitgründerin des Hamburger KI-Start-ups FUSE-AI, mit Moderatorin Katharina Heckendorf.

Moderatorin Katharina Heckendorf eröffnet die Diskussionsrunde mit dem Journalisten und Autor Christoph Keese, Wirtschaftsforscher Jens Südekum von der Universität Düsseldorf und Sabrina Reimers-Kipping, Mitgründerin des Hamburger KI-Start-ups FUSE-AI

FUSE-AI verdeutlichte die sich durch künstliche Intelligenz verändernde Arbeitswelt am Beispiel der Radiologie. In diesem medizinischen Bereich ist die Arbeitsbelastung durch wiederkehrende Routinetätigkeiten sehr hoch. Gleichzeitig hat sich die Radiologie auch schon in der Vergangenheit beständig durch neue Technologien verändert und weiterentwickelt. Daher sind Radiologen auf sich verändernde Tätigkeiten und Computerunterstützung eingestellt und bereit, die Chancen, die sich aus intelligenten Assistenzsystemen ergeben, für sich zu nutzen.

Sabrina Reimers-Kipping erläutert in der Diskussionrunde beim "Disrupt yourself Camp" im Museum der Arbeit, Hamburg, wie sich die Radiologie durch Künstliche Intelligenz verändert.
Fotos: Jasper Ehrich Fotografie
www.jasper-ehrich.de für ZEIT-Stiftung

Sabrina Reimers-Kipping in der Diskussionrunde beim "Disrupt yourself Camp" im Museum der Arbeit, Hamburg
Fotos: Jasper Ehrich Fotografie
www.jasper-ehrich.de für ZEIT-Stiftung

Die Veranstaltung richtete sich sowohl an Unternehmer*innen und Selbständige, die ihre Firma strategisch auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten wollen, und an Arbeitnehmer*innen, die ihre Stärken und Möglichkeiten in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt ausloten möchten. Entsprechend vielfältig waren auch die Impulse aus dem Publikum. Es wurden unter anderem (medizin-)rechtliche Fragen, Übertragbarkeit auf die öffentliche Verwaltung in Deutschland und eine gerechte Verteilung der aus digitalen Geschäftsmodellen erwirtschafteten Gewinne thematisiert.
Insgesamt war auch die Haltung der Veranstaltungsteilnehmer*innen neuen Technologien und Arbeitswelten gegenüber positiv, wie auch die Umfrage „Disruptometer“ zeigte.
Das Disruptometer zeigt deutlich, dass sich die Teilnehmer der Veranstaltung nicht von Disruption bedroht fühlen.

Das Disruptometer zeigt deutlich, dass sich die Teilnehmer der Veranstaltung nicht von Disruption bedroht fühlen.

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