FUSE-AI auf der dtec.bw Jahrestagung 2026
FUSE-AI hat zusammen mit der Helmut Schmidt Universität eine Förderung durch die IFB Bank von 1,9 Mio Euro für ein KI-Robotic Projekt für die Gesundheitswirtschaft Projekt gewonnen.
In diesem Zusammenhang waren wir am 15. und 16. September 2026 auf der dtec.bw Jahrestagung 2026 im München
Ein dichtes Programm aus Wissenschaft, Politik und Industrie
Gäste aus Wissenschaft, Bundeswehr und Industrie verfolgten an beiden Tagen ein umfangreiches Bühnenprogramm. Eröffnet wurde die Tagung von den Präsidentinnen und Präsidenten der UniBw München und der Helmut-Schmidt-Universität/UniBw Hamburg, gefolgt von einem Grußwort und einer Keynote von Generalleutnant Michael Vetter aus dem Bundesministerium der Verteidigung.
Im weiteren Verlauf des ersten Tages standen zahlreiche Technologie- und Transferspotlights auf dem Programm, unter anderem zu den Themen Weltraumlagebild und Satellitenkommunikation (SeRANIS), industrielle KI (KISS), skalierbare Antriebstechnik (ELAPSED), Structural-Health-Monitoring (SHM) sowie Elektromobilität (eMOB) und digitale Hybridantriebe (DigiHypro). Den Abschluss des ersten Tages bildete ein hochkarätig besetztes Panel zum Thema „Von der Forschung in die Anwendung – Innovationen für die Verteidigungsfähigkeit“ mit unter anderem der DLR-Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vertretern von ArianeGroup und LiveEO sowie Prof. Dr.-Ing. Andreas Knopp von der UniBw München.
Am zweiten Tag standen Innovations- und Transferimpulse aus dem dtec.bw Inkubator, dem HSU Innovation Hub sowie dem NATO-Accelerator-Programm DIANA im Fokus, ergänzt durch ein Science Forum mit Posterpräsentationen, einen Science Slam und die Verleihung der dtec.bw-Bestpreise für Doktorandinnen und Doktoranden. Zum Ausklang der Jahrestagung lud ein gemeinsames Abschlussfest mit Networking-Barbecue zum informellen Austausch ein.
Gute Kontakte für FUSE-AI
Für FUSE-AI bot die Jahrestagung vor allem eine wertvolle Gelegenheit zum Netzwerken abseits des klassischen Medizintechnik-Umfelds, in dem das Unternehmen sonst überwiegend unterwegs ist. Die begleitende Fachausstellung sowie die Pausen zwischen den Programmpunkten boten reichlich Gelegenheit für den fachlichen Austausch mit Forschenden, Start-ups und Industrievertretern aus ganz unterschiedlichen Technologiefeldern. Matthias Steffen konnte dabei mehrere vielversprechende Kontakte knüpfen, die über den bisherigen Fokus von FUSE-AI auf KI-gestützte Radiologie-Software hinausweisen und neue Perspektiven für den Einsatz der eigenen KI-Expertise eröffnen.
Besonders im Gedächtnis blieb das Gespräch mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Kreischer, der seit 2018 die Professur für Elektrische Maschinen und Antriebssysteme an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg innehat. Kreischer, der nach seiner Promotion an der TU Dortmund und mehrjähriger Tätigkeit als akademischer Rat und Gruppenleiter dort seit 2018 in Hamburg forscht und lehrt, beschäftigt sich unter anderem mit Monitoring- und Diagnoseverfahren für elektrische Antriebssysteme – ein Themenfeld, in dem Datenauswertung und Mustererkennung, also Kernkompetenzen von FUSE-AI, zunehmend an Bedeutung gewinnen.