MICCAI 2026: FUSE-AI im Austausch mit der internationalen Spitzenforschung zur medizinischen KI

Die MICCAI 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Leidenschaft und Sorgfalt die internationale Community an der medizinischen Bildverarbeitung forscht. Für FUSE-AI war die Konferenz eine wertvolle Gelegenheit, neue Methoden kennenzulernen, bestehende Kontakte zu pflegen und Werkzeuge zu entdecken, die für unsere eigene Entwicklung von großer Bedeutung sind.

Vom 27. September bis 1. Oktober 2026 fand die MICCAI (Medical Image Computing and Computer-Assisted Intervention) in Straßburg statt. Das Programm umfasste drei volle Tage mit wissenschaftlichen Panels, Vorträgen und Postersessions. Unser Head of AI Dr. Finn Piel-Behrendt war vor Ort und hat zahlreiche Impulse mitgenommen.

Inhaltlich standen unter anderem Vision-Language-Modelle (VLMs) und große Foundation-Modelle für die Medizin im Fokus, mit vielen spannenden Vorträgen zu ihren Möglichkeiten und Grenzen. Agentische Workflows, also KI-Systeme, die eigenständig mehrere Arbeitsschritte planen und ausführen, spielten dagegen noch eine eher kleine Rolle. Hier dürfte sich in den kommenden Jahren viel bewegen. Besonders bereichernd waren die Talks über Herausforderungen und Hürden, und zwar nicht nur aus Sicht der Forschung, sondern auch aus der Perspektive von Industrie und Start-ups.

Auch die Industrieausstellung hatte einiges zu bieten. Von medizinischen Foundation-Modellen großer Technologieanbieter bis hin zu professionellen Labeling-Suiten für die Annotation von Bilddaten waren Lösungen vertreten, die für unsere Arbeit unmittelbar relevant sind. Und wie jedes Jahr war der persönliche Austausch ein Höhepunkt: Die MICCAI legt spürbar Wert auf ihre Community, und die Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt sind immer wieder bereichernd.

Was das für FUSE-AI bedeutet

Die Entwicklungen rund um VLMs und Foundation-Modelle verfolgen wir genau, denn sie eröffnen neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Prostate.Carcinoma.ai und anderen Produkten in der Pipeline. Gleichzeitig hat die Konferenz gezeigt, wo unsere besondere Stärke liegt. Regulatorische Fragen kamen auf der MICCAI eher kurz, was angesichts des klaren Fokus auf Modellentwicklung und Grundlagenforschung verständlich ist. Für uns als Hersteller eines zertifizierten Medizinprodukts gilt aber: Ein gutes Modell allein reicht nicht. Es muss nachvollziehbar entwickelt, validiert und dokumentiert sein, damit Radiologinnen und Radiologen ihm im klinischen Alltag vertrauen können. Diese Brücke zwischen Spitzenforschung und sicherer Anwendung zu schlagen, bleibt unser Anspruch.

Weitere Informationen zur MICCAI 2026 gibt es unter https://conferences.miccai.org/2026/en/

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