FUSE-AI bei den Ludwigsluster Gesprächen: Innovation über Ländergrenzen hinweg denken
© Lisa Massow
Innovative Unternehmen stellen sich vor: Christian Sakowski, Vorstand Sales (CSO), Dockweiler AG; Merlin Betzler, Geschäftsführer, Modern Safety Engineering GmbH; Moderatorin Ilka Petersen (NDR); Dr. Dorotea Pein, Director Technology & Innovation, Planteneers GmbH; Matthias Steffen, Founder, Geschäftsführer, FUSE-AI GmbH.
(v. l. n. r.)
Wie können Innovationen in Norddeutschland künftig noch gezielter gefördert, vernetzt und in die Praxis gebracht werden? Diese Frage stand im Zentrum der Ludwigsluster Gespräche 2026. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung war die geplante Gründung einer gemeinsamen Innovationsagentur für die Metropolregion Hamburg.
Mit einem gemeinsamen „Letter of Intent“ haben die Regierungsvertretungen der vier Trägerländer Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ihre Absicht erklärt, eine länderübergreifende Innovationsagentur auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, Innovationsprojekte künftig stärker über Landesgrenzen hinweg zu unterstützen, Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft besser zu vernetzen und den Zugang zu Fachwissen, Technologien und Fördermöglichkeiten zu erleichtern.
Auch FUSE-AI war bei der Veranstaltung vertreten. Matthias Steffen, Geschäftsführer der FUSE-AI GmbH, nahm im Rahmen der Ludwigsluster Gespräche teil und stand damit stellvertretend für ein Unternehmen, das Innovation in einem besonders relevanten Zukunftsfeld vorantreibt: Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen.
FUSE-AI entwickelt KI-Lösungen, die medizinische Prozesse effizienter, präziser und zukunftsfähiger machen sollen. Neben Anwendungen in der radiologischen Diagnostik arbeitet FUSE-AI mit dem Projekt KIROS auch an KI-gestützter kollaborativer Robotik für den Einsatz in der Gesundheitswirtschaft.
Dabei geht es darum, Roboter sicher, lernfähig und praxisnah in klinische und medizinische Arbeitsprozesse zu integrieren. Gerade Projekte wie KIROS zeigen, wie wichtig länderübergreifende Innovationsstrukturen sein können.
Denn moderne KI- und Robotiklösungen entstehen nicht isoliert, sondern durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kliniken, Förderinstitutionen und politischen Akteuren. Eine gemeinsame Innovationsagentur kann dazu beitragen, solche Kooperationen gezielt zu stärken und neue Projekte schneller in die Anwendung zu bringen.
Für FUSE-AI ist der Austausch innerhalb der Metropolregion Hamburg deshalb ein wichtiger Baustein, um technologische Entwicklungen mit konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen zu verbinden. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, steigende Anforderungen an Effizienz und Qualität sowie der Bedarf an sicheren digitalen Lösungen zeigen deutlich, wie wichtig praxisnahe Innovationen in diesem Bereich sind.
Die geplante Innovationsagentur setzt genau hier an: Sie soll Potenziale bündeln, Transparenz schaffen, Partner zusammenbringen und den Transfer von Ideen in konkrete Projekte unterstützen. Für Unternehmen wie FUSE-AI entsteht dadurch ein Umfeld, in dem innovative Technologien noch besser entwickelt, erprobt und in die Versorgung gebracht werden können.
Die Ludwigsluster Gespräche haben gezeigt: Innovation braucht Zusammenarbeit. Mit der geplanten Innovationsagentur macht die Metropolregion Hamburg einen wichtigen Schritt, um Zukunftstechnologien stärker zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Nordens weiter auszubauen. FUSE-AI freut sich, Teil dieses Innovationsökosystems zu sein und mit Lösungen im Bereich KI, Medizintechnologie und Robotik aktiv zur Zukunft der Gesundheitswirtschaft beizutragen.
© Lisa Massow
Jens Böther, Landrat des Landkreises Lüneburg, Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung des Landes Niedersachsen, Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Matthias Belke, Präsident der IHK zu Schwerin, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Julia Carstens, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Malte Heyne, Vorsitzender der Initiative pro Metropolregion Hamburg und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg
(v. l. n. r.)